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Corona-App++Lockdown in Gütersloh+++Usedom

Liebe Leserinnen und Leser, fast zwölf Millionen Menschen haben die deutsche Corona-Warn-App inzwisc
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Liebe Leserinnen und Leser,

fast zwölf Millionen Menschen haben die deutsche Corona-Warn-App inzwischen heruntergeladen - so auch meine Kollegin Saskia Kirf. Seit einer Woche hat die Reporterin in der Potsdamer Lokalredaktion der MAZ das Icon mit dem “C” auf ihrem Homescreen - zwischen Pizzaservice und Sternedeutungs-App. Ihr Zwischen-Fazit: Passiert ist nicht viel in diesen Tagen (Gott sei dank), aber man wird aufmerksamer - und tut Gutes. Kirf: “Wenn diese kleine App mit dafür sorgt, dass diese Zahl nicht unnötig weiter steigt, dann bin ich gern dabei.” Ihren ganzen Erfahrungsbericht lesen Sie hier.
Das Corona-Geschehen in Deutschland ist derweil wieder etwas volatiler geworden - um es vorsichtig auszudrücken. Während Berlin trotz zuletzt wieder steigender Infektionszahlen seinen schrittweisen Lockerungskurs fortsetzt und die Kontaktbeschränkungen für Privatpersonen komplett aufhebt, wird anderswo dichtgemacht. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verhängte heute einen einwöchigen Lockdown mit Kontaktverboten und der Schließung von Bars sowie Kultur- und Sporteinrichtungen in den Kreisen Gütersloh und Warendorf.
Ziel ist die Eindämmung des Ausbruchsgeschehens in einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies. Für die Bürger dort gelten damit die gleichen Einschränkungen wie im März. Sie dürfen in der Öffentlichkeit nur zu zweit oder mit Menschen des eigenen Hausstands unterwegs sein. Sport und Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen sind ebenso untersagt wie Konzerte und Aufführungen. Kinos, Museen und Gedenkstätten sowie Indoorspielplätze, Hallenschwimmbäder, Saunen und Wellnesseinrichtungen werden wieder geschlossen. 
Besonders ärgerlich für die Betroffenen: Sie müssen auch in den bevorstehenden Sommerferien mit Einschränkungen rechnen. Zwar hat die Landesregierung kein Ausreiseverbot verhängt, doch deutet sich an, dass die Urlauber aus der Region in diesem Jahr in den deutsche Feriengebieten nicht so gerne gesehen sind. Bereits gestern mussten mehrere Gütersloher Touristen, die auf die Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern gereist waren, wieder ihre Koffer packen. Sie seien aufgefordert worden, vorzeitig abzureisen und sich mit den zuständigen Gesundheitsbehörden ihres Bundeslandes in Verbindung zu setzen, teilte Achim Froitzheim mit, Sprecher des Kreises Vorpommern-Greifswald. Auch Bayern hat die Beherbergung von Menschen aus dem Kreis Gütersloh untersagt. Es ist eben kein Sommer wie jeder andere.
Ich wünsche Ihnen dennoch einen schönen Abend und einen guten Start in die morgen beginnenden Ferien. Machen Sie was draus!

Herzlichst
Ihr
Henry Lohmar
MAZ-Chefredakteur

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