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Sprengung++Einreiseverbot++Renten

Liebe Leserinnen und Leser, in Potsdam hat es "Rumms" gemacht. Der britische Blindgänger in der Hav
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Liebe Leserinnen und Leser,

in Potsdam hat es “Rumms” gemacht. Der britische Blindgänger in der Havel wurde heute Nachmittag gesprengt - mit einiger Verzögerung, wegen des Gewitters. Die Explosion war so heftig, dass man auch in der MAZ-Redaktion in der Friedrich-Engels-Straße Vibrationen spürte. Aber nun ist es vorbei, 13.000 Potsdamer können in ihre Wohnungen zurück. Auch der Verkehr läuft wieder normal. Falls Sie den Entschärfungs-Krimi nachlesen wollen, empfehle ich Ihnen unseren Ticker.
In Brandenburg hat sich die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 15 erhöht. Das ist nicht dramatisch, aber die Fallzahlen steigen wieder. Die meisten Neuinfektionen (5) gab es im Landkreis Teltow-Fläming. In Potsdam ist ein weiterer Mensch an oder mit Covid-19 gestorben.
Gestern habe ich an dieser Stelle noch verkündet, dass es in Brandenburg kein Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Hochburgen wie den Kreisen Warendorf und Gütersloh in Nordrhein-Westfalen geben soll. Aber das gilt heute schon nicht mehr: Wie die Staatskanzlei am Mittag mitteilte, dürfen Hotels, Campingplätze und andere Unterkünfte Anreisende aus den betroffenen Risikogebieten nicht mehr aufnehmen.
Die Corona-Krise wirkt sich nun auch auf die Renten aus. Das ist wenig überraschend, denn bei steigender Arbeitslosigkeit sinkt die Zahl der Beitragszahler. Die Deutsche Rentenversicherung rechnet damit, dass es im Osten voraussichtlich nur eine Mini-Anhebung um 0,7 Prozent geben wird, außerdem drohen nach 2021 Beitragssteigerungen. Alle Fragen rund um die Rententhematik beantworten wir hier.
Erinnern Sie sich noch an die Rückholaktion des Auswärtigen Amts zu Beginn der Corona-Pandemie? Die Bundesregierung hatte mit 260 Charterflügen und zwölf teilweise gecharterten Flügen rund 67.000 Personen aus insgesamt 65 Ländern zurückgebracht. Jetzt bekommen die Geretteten die Rechnung. 200 bis 1000 Euro sind pro Person fällig. Damit sollen 40 Prozent der Gesamtkosten der beispiellosen Aktion von 94 Millionen Euro gedeckt werden. Ich finde: Ein angemessener Preis, wenn es um die Verhinderung eines beträchtlichen gesundheitlichen Risikos geht.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls ein schönes Wochenende. Es soll ja tropisch warm werden. Da lässt es sich am besten an einem der schönen märkischen Seen aushalten. Bleiben Sie gesund!

Ihr
Henry Lohmar
MAZ-Chefredakteur

PS: Am Wochenende halten wir Sie wie immer auf MAZ-online.de auf dem Laufenden.

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